Slide Der optimale global manufacturing footprint als Voraussetzung zur
Erschließung der Chancen
einer globalen Umwelt

Viele Unternehmen sind in globale Wertschöpfungsketten eingebunden oder verfügen über eigene länderübergreifende Produktionsnetzwerke. In den globalen Absatz- und Beschaffungsmärkten liegen erhebliche Potentiale – diese Chancen gilt es zu nutzen.

Allerdings führen die Spannungen und Veränderungen in einer multipolaren Welt zunehmend zu Unsicherheiten über die Handlungsbedingungen in diesen globalen Vernetzungen.

Um die in der globalen Vernetzung liegenden Chancen robust zu erschließen, sind Unternehmen bei der Gestaltung und Entwicklung ihrer global eingebundenen Wertschöpfungsstrukturen gefordert, auch die mit den Unsicherheiten einhergehenden Risiken zu berücksichtigen.

excelle.consulting unterstützt Sie bei der strategischen und operativen Gestaltung Ihrer Wertschöpfungsstrukturen, um die in einer globalen Vernetzung liegenden Chancen zu erschließen und entsprechende Risiken zu minimieren.

Die Einbindung in eine komplexe Umwelt führt zu erfolgskritischen Unsicherheiten

In globale Wertschöpfungsketten eingebundene Unternehmen sehen sich der planerischen Herausforderung einer komplexen und daher weitestgehend unübersichtlichen Umwelt gegenüber.

Aufgrund der immer enger verzahnten globalen Wirtschaft durch länderübergreifende Wertschöpfungsketten werden Veränderungen, sowohl in geographisch naheliegenden als auch weiter entfernten Regionen, umfangreiche Auswirkungen auf scheinbar nur lokal aktive Unternehmen entfalten können.

Die eigentlichen Ursachen globaler Dynamiken sind vielfältig und lassen sich prinzipiell verschiedenen Kategorien zuordnen, z. B. natürliche Phänomene, politische Umbrüche oder gesellschaftliche oder wirtschaftliche Entwicklungen. Auf das einzelne Unternehmen wirken sich diese Veränderungen auf unterschiedliche Art und Weise aus.

Beispiele für solche Veränderungen und Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette sind:

der Einfluss von wirtschaftlichen Entwicklungen oder Naturkatastrophen auf die Verfügbarkeit oder den Preis seltener Ausgangsstoffe

der Einfluss von Grenzstreitigkeiten auf die Möglichkeiten, Dauer und Preis eines länderübergreifenden Transports von Waren

der Einfluss gesellschaftlicher Trends auf die Nachfragesituation in spezifischen Absatzmärkten.

Die Herausforderung bei der Gestaltung und Entwicklung robuster Wertschöpfungsstrukturen in einer global vernetzten Umwelt liegt darin, die Vielzahl an möglichen Veränderungen zu berücksichtigen, die erfolgskritische Einflüsse auf die Wertschöpfungskette eines Unternehmens entfalten können.

Vordenken für Einsatzbereiche

Für eine optimale Einbindung eines Unternehmens in eine eng vernetzte globale Wirtschaft ist der Einfluss einer Vielzahl geographisch naher, als auch entfernter Entwicklungen in die Planung der Wertschöpfungsstrukturen einzubeziehen.

Diese Herausforderung ergibt sich sowohl bei der Gestaltung des unternehmenseigenen global manufacturing footprints als bei der Frage, mit welchen vor- und nachgelagerten unternehmensfremden Wertschöpfungsketten kooperiert werden soll.

Allerdings führt die hochgradige Komplexität der Umwelt dazu, dass eine umfassende Liste über alle möglichen Entwicklungen mit potentiell erfolgskritischen Einflüssen auf die Wertschöpfungsketten nicht zu erstellen ist.

Der Umgang mit den gegebenen Unsicherheiten einer global vernetzten Umwelt basiert daher auf der Sicherstellung einer robusten Wertschöpfung. Sie muss in einem breiten Bereich an möglichen Rahmenbedingungen funktionieren oder entsprechend anpassbar sein. Dies gelingt durch Fähigkeiten wie Flexibilität, Wandlungsfähigkeit und Agilität.

Für eine robuste Funktion sind nicht alle möglichen Ursachen von Veränderungen im Detail vorzudenken – vielmehr ist nur die Bandbreite an möglichen Anforderungen zu erfassen. Für die unterschiedlichen Bereiche dieses Spektrums gilt es dann Lösungen zu finden, so dass eine erfolgreiche Funktion sichergestellt werden kann.

Die Gestaltung und Entwicklung eines robusten global manufacturing footprints

Die Gestaltung und Entwicklung robuster Wertschöpfungsstrukturen erfolgt entlang eines Entwicklungsbaumes.

Dieser Entwicklungsbaum erfasst einerseits die strategischen Ziele zur Entwicklung der Wertschöpfungsstrukturen und berücksichtigt andererseits auch die eine Zielerreichung beeinflussenden Unsicherheiten unternehmensfremder und -eigener Entwicklungen

Der Entwicklungsbaum besteht aus einer Reihe von Gestaltungsvarianten.

Für verschiedene Zeitpunkte bzw. Zeiträume werden alternative Gestaltungsvarianten entworfen. Ziel ist der Aufbau alternativer Lösungen zur Ausgestaltung der Wertschöpfungsstrukturen, die jeweils für einen spezifischen Bereich an möglichen externen und internen Rahmenbedingungen geeignet sind. Der tatsächliche Entwicklungspfad der Wertschöpfungsstrukturen ist die Sequenz an ausgewählten und umgesetzten, situativ optimalen Gestaltungslösungen.

Ein wichtiger Vorteil derartiger Entwicklungsbäume liegt in der verkürzten Reaktionszeit. Unternehmen sind bestens vorbereitet, um sowohl ihren strategischen Entwicklungspfad, in Form bedienter Märkte, Erschließung von Kostenvorteilen durch Produktionsverlagerungen etc. zu folgen, als auch mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen wie Nachfragesituationen und Lieferengpässen sowie Störungen der Lieferketten umzugehen.

Gestaltung und Entwicklung eines robusten global manufacturing footprints und seiner Einbindung in überregionale Wertschöpfungsstrukturen

excelle.consulting unterstützt Unternehmen sowohl bei der Analyse von Informationen zu globalen Entwicklung und der Einschätzung geopolitischer Risiken (geopolitical due diligence) als auch bei der Identifikation möglicher Veränderungen im unmittelbaren Unternehmensumfeld.

Diese werden anschließend zur Planung alternativer Ausgestaltungsvarianten und möglicher Entwicklungspfade der Wertschöpfungsstrukturen überführt.

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